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Lehre
Die Pathologie ist die Lehre von den krankhaften Lebensvorgängen und Entwicklungsstörungen (Fehlbildungen), ihrer Ätiologie und Pathogenese sowie deren Folgen.
Im Rahmen der kausalen Pathogenese werden Fragen zur Entstehung einer Krankheit beantwortet. Hier steht die Pathologie in engem Kontakt zu den Disziplinen der Molekularpathologie.
Die formale Pathogenese beschreibt die im Verlauf einer Erkrankung zu beobachtenden Strukturwandel der betroffenen Organe oder Organsysteme. Kenntnisse der formalen Pathogenese haben zur Entdeckung und Etablierung von klinisch relevanten Früherkennungsmethoden geführt, wie z.B. die zytologische und kolposkopische Krebsvorsorgeuntersuchung beim Zervixkarzinom, die Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl zur Erkennung kolo-rektaler Karzinome und des Mammographie-Screenings beim Mammakarzinom.
Die Methoden der Pathologie sind:
1) Pathologie am Lebenden
- zytologische Untersuchungen (Exfoliativ- und Punktionszytologie)
- histologische Untersuchungen (Biopsien, OP-Präparate)
- intraoperative Schnellschnittuntersuchungen (Dignitätsdiagnose, Resektatsicherheit)
2) Pathologie post-mortal
- Durchführung von Obduktionen (innere Leichenschau)
3) Molekularpathologie
- Molekularbiologische Untersuchungen (Krankheitsdiagnostik, Tumordiagnostik - familiär gehäuft auftretende Tumoren, Kontrolle des Behandlungserfolges, Ermittlung prognostischer und prädiktiver Parameter)
Studentische Ausbildung
Die Ausbildung in der Pathologie gliedert sich prinzipiell in die Vermittlung von Kenntnissen zur allgemeinen und speziellen Pathologie.
Grundlage dabei ist die Vorlesung. Sie wird ergänzt durch den Histologischen Kurs im 3. Studienjahr sowie durch ein Sonderseminare zur Molekularpathologie, die zunehmend in der Diagnostik und Individualisierung der Therapie eine Rolle spielt. Zusätzlich muß in diesem Studienjahr noch 1 Pflichtsektion im Institut für Pathologie der Universität Leipzig absolviert werden.
Nach der Vermittlung von Kenntnissen zur allgemeinen Pathologie folgt im 4. Studienjahr die spezielle Pathologie. Neben der Hauptvorlesung gibt es die begleitende Kurse dazu. Dieses Grundkonzept wird derzeit nach den Richtlinien der neuen Ärztlichen Approbationsordnung überarbeitet. Zusätzlich müssen in diesem Studienjahr noch 2 Pflichtsektionen im Institut für Pathologie der Universität Leipzig absolviert werden.
Im 5. Studienjahr werden derzeit unter klinisch-epidemiologischen Gesichtspunkten extrem wichtige Erkrankungen (z.B. Hypertonie/Herzinfakt, gatsro-intestinale Tumoren, das Mammakarzinom, Ursachen einer Hämaturie) zusammenfassend im QSB 5 klinisch-pathologische Konferenz besprochen. Daneben findet begleitend und die Lehrinhalte des vorangegangenen Studienjahres ergänzend, derKurs zur Erkrankungen des Kopf-Hals-Bereiches statt.
PJ-Tertial im Institut für Pathologie
Maximal 8 Wochen eines Tertials können in Kombination mit einem klinischen Fach im
Institut für Pathologie absolviert werden. Dazu ist es notwendig, dass die / der Studierende einem formlosen Antrag mit Angabe von
- Name,
- Adresse,
- Geb.-Datum,
- Matrikel-Nr.,
- gegebenenfalls Telefonnummer sowie des
- gewünschten Zeitraumes und
- der klinischen Einrichtung, mit dem die 8-wöchige Tätigkeit im Institut für Pathologie kombiniert werden soll, übersendet.
Diesen Antrag bitte schriftlich mit formlosem Anschreiben direkt an Herrn Prof. Wittekind, Direktor des Instituts für Pathologie der Universität Leipzig richten. Hilfreich erweist sich, falls der gewünschte Termin nicht realisiert werden kann, die Angabe eines Ausweichzeitraums.
Bitte keine Anfragen per E-Mail!
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Lehrbeauftragter: Prof. Dr. L.-C. Horn
Sprechzeiten: Mittwoch 14-15 Uhr
(telefonisch und persönlich)
Tel.: 0341/9715046,
Raum B212 |
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Lehrbeauftragter Zahnmedizin: Dr. J. Bertolini
Sprechzeiten: Dienstag 13-14 Uhr
(telefonisch und persönlich)
Tel: 0341/ 9715044 Raum B221 |

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