Institut für Pathologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Methodenverzeichnis

Methoden basierend auf der Polymerasekettenreaktion (PCR)

Die Grundlage eines großen Teils der molekularpathologischen Untersuchungen ist die Vermehrung oder auch Amplifikation des Erbguts aus dem Gewebe durch die molekularbiologische Methode der Polymerasekettenreaktion oder auch „polymerase chain reaction (PCR)". Dieser Schritt ist notwendig, da die geringen Mengen an gewonnener Erbsubstanz unbehandelt für eine weitere Diagnostik nicht ausreichen würden. Die Amplifikation geschieht gezielt für die Region der mutmaßlichen Veränderung bzw. für den mutmaßlichen Erreger. Durch mehrfach wiederholte Verdopplung der Zielregion entsteht so ein Produkt bzw. Amplifikat, welches mit verschiedenen Methoden zur weiteren Darstellung verwendet werden kann.

Endpunkt PCR

Quantitative PCR

Wild-type-blocking PCR

Reverse Transkriptase (RT-) PCR

Hochauflösende Kapillargelelektrophorese

Sequenzanalyse nach Sanger

Pyrosequenzierung

Methoden basierend auf direktem Nachweis von Genomstrukturen

Hier ist die in situ Hybridisierung als molekularbiologische Methode zu nennen, die ohne eine Vermehrung (Amplifikation) von genomischem Material auskommt. Die Untersuchung erfolgt namensgebend (in situ) direkt am histologischen Schnittpräparat oder am Zellausstrich.

Fluoreszenz In situ Hybridisierung (FISH)

Chromogene in situ Hybridisierung (CISH)

Klassische Zytogenetik

 
Letzte Änderung: 04.03.2015, 10:11 Uhr
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